Mehr Mut in den Nachwuchs!

von Marc Moosreiner

Weniger als 15 Prozent der Führungskräfte in Deutschland sind jünger als 40 Jahre. Und das, obwohl die jungen Menschen des 21. Jahrhunderts so viel zu bieten haben! Ein Plädoyer für die junge Generation

Am letzten Wochenende hat in Paderborn das jüngste Arbeitskreistreffen des Bundesverbandes der deutschen studentischen Unternehmensberatungen (BDSU) stattgefunden. Zusammen mit unserem Vorstand für Personal und Organisation durfte ich das Company Consulting Team dort zum ersten Mal vertreten, Netzwerken und mit anderen Junior Entrepreneuren ein ganzes Wochenende verbringen.

Ich muss wirklich sagen, dass ich immer noch beeindruckt bin. Von dem was mich dort erwartet hat: Über 150 engagierte, kluge, junge Menschen haben sich getroffen, um sich an einem Wochenende in ihrer Freizeit nur mit dem Thema der studentischen Unternehmensberatungen (JE) auseinanderzusetzen. In verschiedenen Formaten wurde über Recruiting, Akquise und Projektmanagement diskutiert und Best Practices ausgetauscht. Die Innovationsfähigkeit und die Kreativität, mit der die verschiedenen Studierenden dabei Herausforderungen angingen war tief beeindruckend und hat von Reife und Weitsicht gezeigt.

Engagiert trotz 60-Stunden-Woche

Ein solcher Kongress ist jedoch nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Arbeitsalltag einer JE. Im Daily Business beweisen die Studierenden in der internen und externen Arbeit ihre Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen und selbstständig Probleme zu lösen. Und das, während sie vollzeit studieren und häufig noch einer Wekstudententätigkeit nachgehen. Dabei sind Arbeitswochen mit über 60 Stunden und wenig Freizeit keine Seltenheit. Trotzdem habe ich bislang nur Junior Entrepreneure erlebt, die mit Leib und Seele bei der Sache waren und zielstrebig ihren Weg in die Zukunft suchen.

Trotz einer großen Zahl an engagierten jungen Menschen ist die ursprünglich aus Frankreich stammende Idee der studentischen Unternehmensberatung in Deutschland relativ unbekannt. Genau das möchten wir ändern. Wir als JE und insbesondere wir als Vorstand setzen uns dafür ein, dass ein größeres Publikum auf die außergewöhnlichen Studierenden der JEs aufmerksam wird und dass sich auch in Deutschland die Idee durchsetzt: Zu Jung? Gibt’s nicht!